Petition für einen «Vita-Parcours für Mountainbiker» in Zürich
Redaktion FIT for LIFE
Die Parkmassaker brauchen Unterstützung!
Der innovative Zürcher Bike-Club «Parkmassaker» braucht Unterstützung! Es geht um einen Bike-Park mit Schwerpunkt Autodidaktik unter dem Arbeitstitel «Vita-Parcours für Mountainbiker» in der Allmend-Brunau in Zürich.
Im Jahr 2000 haben Chrigel Braun, der Gründer des Pizza-Cup, und die Parkmassaker-Rennleitung im Rahmen der Renaturierung des Naherholungsgebietes Allmend-Brunau in Zürich ein Konzept für einen Bike-Park mit Schwerpunkt Autodidaktik unter dem Arbeitstitel «Vita-Parcours für Mountainbiker» eingereicht und mit Grün Stadt Zürich so weit ausgearbeitet, dass ein ausreichender Rahmenkredit bewilligt wurde und sich nach anfänglichen Schwierigkeiten an der Kanalstrasse hinter Sihl-City auch ein geeignetes Grundstück finden liess.
Sinn dieser Anlage ist angehenden und fortgeschrittenen Mountainbikern die Möglichkeit zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch zu bieten und für jeden Newbie, also alle MTB-Frischlingen wie z.B. die Freundin oder der Göttibuäb, einen Ort zu schaffen wo der fachgerechte Umgang mit dem Sportgerät MTB erlernt werden kann, ohne dass andere Nutzergruppen, wie sie auf Wanderwegen und Trampelpfaden unterwegs sind, in Mitleidenschaft gezogen werden.
Dieses Projekt soll vorallem auch nachhaltig und präventiv zur Entschärfung der Berührungspunkte und Schnittmengen von Mountainbikern, Wanderern, Hündelern und Reitern sorgen und Konflikte, wie sie vom Üetliberg her bekannt sind, gleich vermeiden oder sicher lösen helfen.
Leider aber wurde der Bau durch den Absprung der mit der Evaluation und Realisation beauftragten Firma, der prioritären Behandlung des Antennen-Trails durch Pete Stutz (Swiss Cycling Dept. Politik & Umwelt), den personellen Wechseln unter den Projekt-Verantwortlichen bei Grün Stadt Zürich, einigen Einsprachen und zuletzt dem Schulterschluss mit dem Freestyle-Park (betreffend Bereich Dirt-Jump) und der damit verbundenen negativen Presse verzögert und verhindert, so dass ein Spatenstich laut Tiefbauamt erst ende 2010 erfolgen wird, falls vorher nicht doch noch etwas dazwischen kommen sollte.
Es wäre also durchaus möglich, dass nach zehn Jahren in der Warteschleife der Wunsch endgütig begraben werden muss, diesen Park bauen lassen zu können.
Es kann und darf doch nicht sein, dass die Mountainbiker in Zürich kein noch so kleines und temporäres Übungsgelände erhalten, das einfach zu erreichen ist, relativ zentral liegt und auf dem sie ungestört ihrem Sport nachgehen und auf dem auch für den späteren Bau des Bike-Parks wichtige Erfahrungen gesammelt werden können!
Wer der Meinung ist, dass eine solche Spielwiese für die Freunde der stollenbereiften Fahrräder längst überfällig ist, der klickt die Petition an, füllt kurz das Formular aus und schreibt ein paar Worte wie z.B. «Bike-Park: Ja, ich bin dafür».
Infos: www.parkmassaker.ch
Schlagworte: Bike













Es wäre schön, wenn die Herren der inoffiziellen Hauptstadt der Schweiz kurz ihren bürokratischen Tiefschlaf unterbrechen könnten und sich dazu überwinden würden, das Mountainbike endlich als reines Sportgerät und nicht mehr nur als trendiges Fortbewegungsmittel zu sehen und der immer grösser werdenden Nutzergruppe per sofort den nötigen Freiraum zum Erlernen und zur Ausübung dieser Tätigkeit garantieren würden. Sie täten allen einen grossen Gefallen damit, auch den andern Interessenten im Bereich Wald, Feld und Wiese…