Menschenrechtsschutz durch das Internat. Olympische Komitee?
Regina Senften
Jörg Schild, Präsident von Swiss Olympic meldet sich zu Wort
Beim 13. Olympischen Kongress 2009 in Kopenhagen wurde nicht nur über den Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2016 entschieden. Neben dem Jubel darüber, dass besagte Spiele erstmals an Braslilens berühmtestemStrand, der Copacabana in Rio de Janerio, ausgetragen werden, wurden auch kritische Töne laut.Insbesondere forderte die 1978 gegründete Organisation «Human Rights Watch», einen permanenten Ausschuss, welcher den Menschenrechtsschutz durch das Internationale Olympische Komitee (IOK) in den olympischen Prozess einbindet. Im Hinblick auf die Spiele im russischen Sotschi 2014 und in Anbetracht der Menschenrechtsverletzungen, die 2008 bei den Spielen in Peking / China aufgetreten waren, ist ein derartiger Schritt unumgänglich, so Human Rights Watch.
Als China vor den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking brutal gegen Demonstranten in Tibet vorging, reagierte das Internationale Olympische Komitee mit Schweigen. Einer, der seine Stimme damals erhob, war Jörg Schild, ehemaliger Basler Staatsanwalt und Regierungsrat, seit bald vier Jahren Präsident von Swiss Olympic. Er forderte mehr Rücksicht auf Menschenrechte bei der Vergabe von olympischen Spielen.
An seinem 13. Kongress in Kopenhagen hat das IOC nun mit Schweizer Radio DRS auch über Menschenrechte geredet, Jörg Schild war mit dabei.
›› Podcast zum 13. Olympischen Kongress 2009 mit Swiss Olympic-Präsident Jörg Schild (mp3)
Schlagworte: Olympia












