Lucerne Marathon 2009: Bald gehts los!
Nadia BalsigerMotiviert und ohne Tiefs im Marathon-Training
In gut elf Tagen geht es los! Ich starte am Lucerne Marathon 2009. Meine Vorbereitung verlief konstant und glücklicherweise verletzungsfrei.

Da ich das ganze Jahr hindurch trainiere, kann ich eigentlich gar nicht genau eruieren, wann die richtige Vorbereitung für mich begann. Einzig wichtig war für mich der Lauf vor zwei Wochen, bei welchem ich ungefähr die Distanz des Halbmarathons zurücklegte. Dieses Training sollte mir aufzeigen, wo ich ungefähr stehe. Mit der Zeit war ich nicht ganz zufrieden, jedoch fühlte ich mich während des ganzen Laufes fit und beim Zieleinlauf überhaupt nicht ausgelaugt.
Meine Trainings absolviere ich grösstenteils immer am selben Ort und das maximal dreimal pro Woche. Mir gefällt die Strecke, da ich genau weiss, welche Distanz ich jeweils zurücklege. Hinzu kommt, dass das Gelände mitten in der Natur platziert – für mich ein optimaler Ausgleich zu meinem Büroalltag – und sehr abwechslungsreich (gerade und steile Passagen) ist. Bei längeren Trainingseinheiten versuche ich, konstant zu laufen und falls ich am Schluss noch genug Energie besitze, dann steigere ich entsprechend das Tempo.
Anders beim Intervalltraining, bei welchem ich gewisse Abschnitte wiederholt in hohem Tempo laufe, auf welche jeweils erholende Meter folgen. So vermeide ich, langsam zu werden und trainiere gleichzeitig meine Schnelligkeit. Bei all meinen Trainings darf die Musik nicht fehlen, sie motiviert mich und lässt mich gewisse Tiefs bei längeren Läufen besser zu überwinden.
Nun freue ich mich auf den Halbmarathon, welchen ich bereits zum zweiten Mal bestreite. Mein diesjähriges Ziel ist es klar, meine persönliche Bestzeit zu überbieten. Mich fasziniert der Lucerne Marathon, weil man die Gelegenheit hat, mit anderen Läufern und Läuferinnen das gleiche Ziel zu verfolgen, ein Publikum hat, das einem zu Höchstleistungen anspornt sowie die körperliche Herausforderung.
Aber das Wichtigste ist und bleibt die Freude am Laufsport und die Hoffnung, dass man vielleicht den einen oder anderen im Publikum auch «ansteckt». Ich persönlich nehme nach dem Lucerne Marathon 2009 eine weitere Hürde: den Marathon. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg und bevor ich gedanklich abschweife, geniesse ich nun den diesjährigen Lucerne Marathon und seine 21 Kilometer.
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