Trans Swiss Run – Etappe 4
Transswiss Runners53 km, rund 2000 m up+down von Flüeli Ranft nach Interlaken
Nach einem tollen Nachtessen aus der Küche von Hansjörg war im Jugendheim Flüeli Ranft rasch Nachtruhe in absoluter Idylle und Stille, bis auf die kleine Stechmücke, welche mich von 3.30 Uhr bis 5 Uhr (erfolglos) heimsuchte.
Kurz nach 6 Uhr machte sich die allmorgendliche Unruhe breit und man fand sich bald im Speiseraum. Noch herrschte gedämpfte Stimmung. Frohen Mutes machten wir uns um 8 auf den Weg runter zum Sarnersee. In Giswil folgte bereits der erste Verpflegungsposten, wo uns jeweils alles was denkbar und möglich ist geboten wird.
Parallel zur Brünigbahn gings in die erste rechte Steigung. Wolkenverhangen, feucht und je höher desto windiger empfing uns auf der Bernerseite des Brünig die Sonne. Am Ballenberg vorbei begleitete uns eine tolle Aussicht und in Brienz war der 3. Verpflegungsposten mit feiner, selbstgemachter Sellerie-Kartoffelsuppe, nebst Vollsortiment wie gewohnt. Toll, was die Leute uns da selbstlos bieten und uns unterstützen.
Ich renne als einziger ohne Gepäck. Handy, Digicam und eine dünne Bluse umgebunden, wäre jedes zusätzliche Gramm zuviel.
Walti unser OK-Chef wollte selbst laufen, seine Rückenprobleme halten ihn nun davon ab und er hat alle Hände voll für uns zu tun. Laufen, verpflegen und schlafen für viel mehr bleibt keine Zeit. Die ersten sind zwischen 15 und 16 Uhr in der Unterkunft, die letzten nach 18 Uhr.
Ab Brienz ginge es eigentlich bloss dem See entlang, unsere Route hatte es allerdings in sich, gab es doch mehrere Steigungen mit mehr als 200 m ab Seeniveau zu überwinden und natürlich alles wieder runter.
Eine gewaltige Hängebrücke liess uns ein Riesentobel elegant überqueren. Ich wartete bis meine 3 Laufkollegen mehr oder weniger drüben waren, das Ding schaukelte mir zu stark. Der Finish war heute vom Feinsten. Direkt am Aareufer entlang rennen bis zur unverkennbaren Riverlodge. Alle Laufklamotten sind maschinen gewaschen und auch wieder trocken.
Selbstverständlich hatte Hansjörg bereits wieder seinen Grill in Betrieb genommen und nebst vielem anderen gabs für jeden eine Portion Ravioli. Jetzt ruft bereits die selbstgemachte Paella, ich freue mich.
Nebst bisher geringen Blessuren gehts, soweit ichs beurteilen kann, allen noch so gut, dass das volle Programm von allen gelaufen wird. Einen herzlichen Dank unseren 4, zur Zeit sogar 5 Helfern für ihr tolles Engagement.
Jeweils am Vorabend gibts den Kartensatz für den Folgetag. Für mich äusserst interessant. Heute warens bloss 8, vorgestern 11 Kartensätze A4. Ein Fest ist jeweils der Kartenwechsel im Klarsichtmäppli, um zu sehen was uns die nächsten 1 – 2 Stunden erwartet. Viele laufen mit GPS-Geräten oder GPS-Uhren. Ich freue mich auf die morgige Etappe ins GurnigelBad. Allen zugewandten Orten danke ich für die Unterstützung, herzliche Grüsse
roli
Schlagworte: Trans Swiss Run













Hallo liebe Trans-Swiss-RunnerInnen
Wünsche Euch noch gutes Laufen und werde Petrus ein Mail schicken…..Liebe Grüsse Jacqueline