Trans Swiss Run – Etappe 3, von Brunni nach Flüeli Ranft

Transswiss Runners

Blog von Manuela Mertl und Jörg Ferlein

Nachdem wir die Gelegenheit, in einem echten Bunker zu nächtigen, ausgeschlagen haben, ging es am Montagmorgen bei Nieselregen – zum Beine lockern – erstmal bergauf.  Von der Grossen und der Kleinen Mythen genannt, war leider nichts zu sehen. Runter trabten wir vorsichtigen Schrittes, über durchweichte Pfade. Hier war grösste Konzentration notwendig, um nicht auf den glitschigen Steinen und Wurzelwerk zu stürzen. Allmählich kamen dann doch die ersten Sonnenstrahlen aus dem Dunst hervor und wir hatten Ausblick auf den Vierwaldstättersee.

© Joujou/PIXELIOIn Schwyz ging es mehr oder weniger eben weiter bis auf einen mässigen An- bzw. Abstieg runter zur Schiffsanlegestelle in Brunnen. Mit dem Schiff  fuhren wir wenige Kilometer über den See nach Treib, keine Zeit um zu relaxen. Am anderen Ufer ging es dann stetig bergauf. Eigentlich ein schöner Trail, jedoch durch das ständige auf und ab auch sehr kräftezehrend und konzentrationsraubend. Einer der (wortwörtlichen) Höhepunkte der Strecke, der Rotzberg (woher er wohl diesen Namen hat) blieb uns leider nicht erspart. Rauf wanderten wir über einen steilen Wiesenpfad, der Abstieg war allerdings auch nicht leichter. Der Streckenverlauf bis zur letzten Verpflegungsstation in St. Jakob war flach und es ging stetig dahin. Von da an verlief der Weg nach Flüeli Ranft über landschaftlich sehr reizvolle Forststrassen und Trails.

Selbst der letzte knackige Anstieg hoch zur Unterkunft konnte unsere Freude, diese 3. Etappe überstanden zu haben, nicht trüben. Nach einer opulenten Abendmahlzeit, zubereitet von unserem Spitzenkoch Hans-Jörg, fielen wir dann mit sehr müden Beinen ins Bett.

Fazit: sehr schöne aber auch sehr anstrengende Etappe mit einer Länge von ca. 58 km, einer herrlichen Aussicht über den Vierwaldstättersee und wieder einmal ein Topp-Verpflegung, die keine Wünsche offen liess.

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