Trans Swiss Run 2000 – Abenteuer oder Pauschalurlaub?

Transswiss Runners

Ultrarunner Jörg Ferlein sinniert über seinen Einsatz

In 8 Tagen durch die Schweiz laufen – Schwachsinn, Herausforderung, Abenteuer, Urlaub oder Stress? Was genau wird der Trans Swiss Run für mich werden? Wie laufen sich 428 Kilometer? Keine Ahnung, aber schon als kleiner Junge wollte ich einmal von daheim (Esslingen) bis ans Mittelmeer wandern. Nun freue ich mich riesig auf meinen ersten «wirklich langen Lauf».

Zitat aus Wikipedia: «Als Abenteuer wird eine risikoreiche Unternehmung oder auch ein Erlebnis bezeichnet, das sich (meistens) stark vom Alltag unterscheidet.»

Angenehme Übernachtungsorte, Autotransport fürs Gepäck, eigener Koch. Fast all-inklusive! Nein, risikoreich ist das Unternehmen Trans Swiss Run dank Walti und Hans-Jörg nicht wirklich. Und doch verlasse ich den gewohnten Alltag, die Familie um mich rum. Ich verzichte auf den (fast) täglichen Mittagschlaf, laufe ein Vielfaches vom normalen Trainingsumfang. Vielleicht sogar im Dauerregen, was ich sonst eher nicht mache. Also doch zumindest ein kleines Abenteuer. Ist ja auch egal.

Nach der Anmeldung Im Dezember 2008 und auch im Frühjahr und Frühsommer stellen sich unweigerlich grundlegende Fragen: Wie bereitet ich mich auf so etwas vor, wie viel Zeit kann und will ich ins Laufen investieren, wie geht dieses kleine Abenteuer für mich aus?

Heute ist es aber schlicht unnötig darüber nachzudenken, ob das Training ausreichend war. Kein Mensch weiss, wie viel man trainieren muss, um vom Bodensee zum Genfersee laufen zu können. Also lasse ich das. Letztlich brauchen wir alle ja auch eine ganze Portion Glück, um am Ende lachend und gesund in St. Gingolph am Genfersee zu stehen. Unabhängig vom Training davor. So sehe ich das.

Sorgen mache ich mir keine, irgendwie kommen wir da schon durch. So schnell oder langsam und auch so weit, wie es ohne gesundheitliche Schäden geht. Das ist das schöne am Trans Swiss Run: Es gibt keine Zeitlimits und keine Platzierungen. Sollen die Schnelleren doch einfach vor uns herlaufen. Stört mich gar nicht. Wir – Manuela und ich, laufen unseren Lauf und wir werden uns auch die Zeit für die Blicke nach rechts und links nehmen. Und wenn das Laufen nicht mehr geht, dann helfe ich Hans-Jörg beim Kochen.

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Kommentare

4 Kommentare zu “Trans Swiss Run 2000 – Abenteuer oder Pauschalurlaub?”
Andre' 12.9.2009 17:11 Uhr

Wünsche euch viel Spass,schönstes “Laufwetter” und immer beste Verpflegung! Jörg,vertrödel nicht zu viel Zeit mit Fotografieren!;) Und Manuela vermisse nicht all zu sehr den Kindskopf!:)

Anja 12.9.2009 15:06 Uhr

Hallo Jörg,

wünsche Dir ganz ganz viel Spass und Erfolg, und gute leichte Beine, und hoffentlich nicht allzu viele Blasen an den Füßen!!!
Laßt es Euch gut gehn!!!

Liebe Grüsse
Anja :-)

Burkhard Kachold 11.9.2009 13:38 Uhr

Ich wünsche Walti und Hans-Jörg wiederum gutes Gelingen!

Es war letztes Jahr ein tolles Erlebnis, dabei gewesen zu sein und wünsche allen Teilnehmern des diesjährigen Laufes ebenso nachhaltige Eindrücke!

…und wenn man sich, wie hier, auf den Fotos des letzten Jahres wieder entdeckt, kommt es einem vor, als wäre es gestern. :-)

Alles Gute!

Edi Westphale 9.9.2009 16:50 Uhr

Hallo zusammen.

Ich wünsche euch allen ein gutes Gelingen und viel Duchhaltewille. Schade kann ich nicht dabei sein, werde aber euer Erlebnis hier via Blog verfolgen.

Viel Spass. Edi

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