Tipps für Jogger – Gezielt trainieren statt einfach loslaufen

Redaktion FIT for LIFE

Typische Fehler beim Joggen vermeiden

Joggen ist sehr gesund für den Organismus, es kräftigt das Herz und den Kreislauf. Wer sich jedoch nicht an gewisse Regeln hält, riskiert Verletzungen. Es beginnt mit dem Kaltstart und endet mit dem Schlusssprint: Hobbysportler begehen häufig typische Fehler, die sich durchaus vermeiden lassen.

Joggen


1. Kein Kaltstart
Den Lauf in ruhigem Tempo beginnen, damit der Aufwärmeffekt auch wirklich zum Tragen kommt. Nach 10 bis 15 Minuten merkt der Läufer, dass das Joggen plötzlich leichter fällt. Jetzt kann das Training losgehen!

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2. Nicht zu schnell loslaufen
Viele gesundheitlich wichtige Wirkungen des Laufens wie Blutdrucksenkung, Normalisierung der Blutfettwerte (Cholesterin) und Immunstärkung sind an ein lockeres Lauftempo gebunden. Rennpapst Wessinghages Faustregel für das Tempo lautet: «Laufen ohne zu schnaufen». Wer sich beim Training noch unterhalten könne, liege ungefähr richtig.

3. Nicht zu hart trainieren
Läufer, die sich an einen Trainingsplan halten, wissen, wann sie wie lange und wie hart trainieren müssen. Und wann regenerative Erholungsläufe anstehen. Wer ohne Plan losläuft, riskiert ein zu hartes Training, das in Verletzungen enden kann. Für Freizeitsportler besagt eine Faustregel: Drei bis vier mal pro Woche 30 bis 45 Minuten joggen.

4. Kein Schlussspurt
Zum Ende des Trainings sind die Muskeln ermüdet, das Zusammenspiel der Fasern funktioniert nicht mehr perfekt, es drohen Verletzungen. Daher empfiehlt es sich, den Lauf so langsam zu beenden, wie er begonnen hat: mit sanftem Auslaufen und ein paar Buchstaben des Lauf-ABCs.
›› Download FIT for LIFE-Artikel «Lauf-ABC mit Andre Bucher»

Running5. Mit gutem Schuhwerk laufen
Passende, gut sitzende und dem Untergrund angepasste Schuhe sind das A und O für Läufer. Wir zeigen Ihnen im FIT for LIFE-Laufschuhspecial, worauf es beim Kauf ankommt.
›› Download FIT for LIFE-Artikel «Schuhkauf»

6. Nicht mit vollem Bauch trainieren
Dass man nicht mit vollem Bauch trainieren soll, ist bekannt. Doch längst nicht jeder hält sich daran. Wer keine Verdauungsprobleme riskieren will, verzichtet vorm Laufen lieber auf eine Mahlzeit.

7. Genug Erholung einplanen
Dass Laufen süchtig macht, ist allseits bekannt. Trotzdem sollte man dieser Sucht nicht uneingeschränkt nachgeben. Wer dem Körper keine Erholung gönnt, läuft bald nur noch auf den Felgen und gerät ins Übertraining. Daher: Regenerationszeiten einplanen!
›› Download FIT for LIFE-Artikel «Übertraining»

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