Erlebnisse und Eindrücke von der Bleiche Trophy

Redaktion FIT for LIFE

Bericht von Thomas Lillo und Thomas Meier

Thomas LilloNach reiflicher Überlegung und in Anbetracht, dass ich eine Woche zuvor den Rütilauf bestritten habe und schon bald der Greifensee-Halbmarathon vor der Haustüre steht, habe ich mich entschlossen nicht die ganze Trophy alleine zu bestreiten, sondern mein Freund und Trainingskollegen Thomas Meier zu fragen, ob er mit mir das Vergnügen teilt! Er willigte ohne zu zögern ein.

Bei eher kühlen Temperaturen trafen wir uns in Wald beim Bleicheareal und machten uns daran, das Bike und die Laufschuhe für die bevorstehenden Herausforderungen vorzubereiten. Nach einem kurzen Briefing erfolgte um 9 Uhr der Startschuss.

Thomas Meier:

Thomas MeierHinter einem Begleitfahrzeug ging es von Wald nach Laupen. Die Gruppe der Bikes ging schon von Anfang an Weg wie “Pressluft”. Bereits in der ersten Steigung in Richtung Goldingen trennte sich die Spreu vom Weizen. Die rasante Streckenführung des ersten Teilstücks von 16,6 km und +/- 562 Hm führte weiter nach Hintergoldingen dann über den Faltigberg bei der Zürcher Höhenklink vorbei, zurück nach Wald. Bei der Bleiche übergab ich den Zeitmesschip an meinen Teampartner Thomas Lillo.

Darauf folgte das zweite Teilstück, die Laufstrecke von 8,2 km +/-261 Hm über den Hiltisberg wo meine Frau und unsere zwei Kinder mich mit lautem Getöse anfeuerten. Dann weiter über Mettlen-Güntisberg wo sie das zweite Mal standen. Zum Glück meinte es der Wettergott gut mit uns und bescherte uns trockenes nicht allzu warmes Wetter. Zurück in der Bleiche und froh darüber mein gestecktes Ziel eingehalten zu haben, begab ich mich Thomas Lillonach einem kurzen Kleiderwechsel auf das dritte Teilstück: die Bikestrecke mit 30,6km und +/- 1116 Hm über Hueb – Allmen ging’s dann runter nach Steg wobei mich die steilen Bergabpasagen sehr überraschten! Auch machten sich leichte Krämpfe in den Waden bemerkbar. Nach einer kurzen Verpflegungspause bei der Badi in Steg wo meine Familie und mein Teampartner auf mich warteten, ging’s zurück via Tössscheidi hinauf über den steilen Anstieg zur Wolfsgrueb zurück nach Wald, wo ich dann den Zeitmesschip wieder an meinen Teampartner übergab.

Thomas Meier:

Ich war schon gespannt wie ich das happige vierte Teilstück die Runnigstrecke mit 16,9km und +/- 896 Hm überwinde. Der erste Aufstieg ging voll in die Waden. Es war nicht mehr an ein Running, schon eher als Berglauf zu bezeichnen. Der erste Thomas MeierAufstieg nach Diezikon zeigte schon früh auf, was uns erwartet. Weiter via Chrinnen runter ins Oberholz zur Wolfsgrueb und dann auf den letzten Anstieg zum höchsten Punkt der Laufstrecke, auf die Alp Scheidegg, 1196 m ü. M.. Beim Abstieg war gar nicht ans Laufen zu denken. Jeder Tritt führte über Wurzeln, Steine und erforderte hohe Konzentration. Der Wanderweg war die Laufstrecke und es ging nach Hischwil-Oh und durch das Sagenreintobel zurück nach Wald.

Nach 5 h und 21 min erreichten wir das Ziel und waren froh darüber, diese 4 Teil-Strecken bewältigt zu haben. Voller Zufriedenheit genossen wir die Stimmung im Zielraum. Es war ein tolles Erlebnis, und wir freuen uns bereits wieder auf das nächste Jahr! Herzlichen Dank dem OK Team und den vielen Helfern. Ihr habt einen tollen und sehr schönen Anlass durchgeführt!

Sportlicher Gruss von Thomas Lillo und Thomas Meier

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