Unterwegs am Inferno Triathlon 2009 mit Isostar und FIT for LIFE
Regina SenftenMit Rückenwind, guter Laune und viel «Gezwitscher» ins Ziel
Unter Ausdauersportlern ist er beliebt wie nie zu vor. Sämtliche Startplätze für Singles und Teams waren ausverkauft. Kein Wetter zu schlecht, keine Wassertemperatur zu kühl, um auf einen Start am spektakulären Triathlon durchs Berner Oberland zu verzichten. Am Wochenende war es wieder soweit, der «Inferno» führte in den Disziplinen Schwimmen, Rennvelo, Bike und Laufen von Thun nach Mürren bzw. bis aufs Schilthorn. Mit dabei war auch ein FIT for LIFE-Leserteam, gesponsert von Isostar.

Keine Frage, FIT for LIFE-Leser sind fit, trotzen Wind, Wetter und Wellen, haben einen ausgeprägten Finisher-Willen und zeigen Teamgeist. Dies zumindest hat das FIT for LIFE-Leserteam am Inferno 2009 eindrücklich bewiesen. Viele Leser haben sich auf die Teilnahme im Leserteam, welches von Isostar gesponsert wurde, gemeldet. Ja, Leser. Die Frauen sind für einmal nicht gemeint, hat sich doch keine einzige Frau beworben! Sind FIT for LIFE-Leserinnen wohl nicht für infernalische Ausdauerspässe zu haben?! Denn Spass hat sie gemacht, die Inferno Team Trophy!

So hat sich also am frühen Samstagmorgen FIT for LIFE-Redaktorin Regina Senften als schwimmende Quotenfrau ins Thuner Seebecken gestürzt. Anfänglich war der See ruhig und spiegelglatt, die Stimmung fast traumwandlerisch ruhig und konzentriert.
Kaum fiel der Startschuss, setzte eifriges Wühlen im Wasser ein. Als ob das nicht schon genug Turbulenzen mit sich brachte, setzte nach und nach auch kräftiger Wind ein und zeigte den Schwimmern, wos lang ging: mit Rückenwind und Wellengang richtung Wechselzone beim Schloss Oberhofen. Hätte man den Schwimmern ein GPS-Messgerät am Handgelenk montiert, wären auf der 3,1km langen Schwimmstrecke bestimmt an die 200 Höhenmeter angezeigt worden, derart stark ging es in den Wellen auf und ab. Trotzdem kamen die ersten neoprenbemannten Athleten in Rekordzeiten aus dem Wasser, um den Chip dem bereitstehenden Rennvelofahrer zu übergeben oder sich selber aufs Rennrad zu setzen.
Im FIT for LIFE-Leserteam hatte Michael Probst aus St. Gallen die ehrenwerte Aufgabe, den Datenchip an seinen Fuss zu schnallen und so rasch wie möglich via Beatenberg, Meiringen, Grosse Scheidegg damit nach Grindelwald zu fahren. Es galt, den erschwommenen 24. Rang zu verteidigen oder sogar zu verbessern. Schliesslich hatte der Läufer des Teams damit bereits in seinem Twitter-Account geprahlt. Doch dazu später.

Michael trat kräftig in die Pedale und gab Alles, wurde aber doch von ein paar sehr fitten und stählernen Gümmelern überholt. Sein Kommentar dazu: «Ich muss endlich mal ein paar Kilo abspecken!». Trotzdem erlebte er auf der Strecke nach Meiringen einen Höhepunkt nach dem anderen: «In der Ebene blies der Rückenwind so stark, da hatte ich lange Zeit fast einen «Fünfziger» drauf!» Motiviert haben dürfte ihn auch seine Frau, die mit ihrer Schwester extra an den Streckenrand nach Willingen kam, um den eifrig Radelnden anzufeuern. Doch spätestens im Aufstieg auf dieGrosse Scheidegg war ihm klar, dass eine Kompaktkurbel für diese Art von Steigung nicht das Richtige war. «Ich hätte mir besser das Fahrrad von meinem Kollegen mit der Dreierkurbel ausgeliehen», entschuldigte er sich hinterher. Doch auch so schaffte er die 97 km und 2145 Höhenmeter problemlos und kam mit einem Lächeln im Gesicht in der Wechselzone Grindelwald an. Die Finger waren von der Abfahrt noch etwas klamm und steif, daher benötigte die Chipübergabe etwas mehr Zeit als sonst.

Jetzt also hiess es «los!» für Ivo Vogt aus Zürich. Als Biker musste er die Strecke über die Kleine Scheidegg – immerhin 30 km und 1180 Höhenmeter – unter seine 26”-Zoll-Räder nehmen. Ivo ging seine Aufgabe ganz entspannt an und berichtete in der Wechselzone noch ausführlich über die Geburtstagsparty vom Vorabend, welche ihn erst um halb drei Uhr ins Bett brachte. Doch kaum auf dem Bike, jagte er nur so über die Kleine Scheidegg und hielt nicht einmal an, um sich an der Isostar-Verpflegungsstelle ausgiebig zu stärken. Obwohl die Trails nass waren und nicht einfach zu fahren, fuhr er begeistert in der Wechselzone von Stechelberg ein. Verdreckt zwar, aber sehr zufrieden. «Es war einfach nur super und hat mega Spass gemacht!», freute er sich ein ums andere Mal.

Last but not least kam Thomas Baggenstos aus Herrliberg im FIT for LIFE-Leserteam zum Einsatz. Ganz cool stand er in der Wechselzone bereit und wartete mit den übrigen Teammitgliedern auf die Einfahrt des Bikers. Dabei wurde er nicht müde zu betonen, dass er im Fall nach vier Wochen Ferien in Kanada (Fischen und Kanufahren statt Intervalltraining und Bergläufe!) nicht besonders fit sei und das Team ihn auf keinen Fall vor zwei Stunden im Ziel erwarten dürfe. Dazwischen zog er immer wieder sein Smartphone hervor und teilte der Welt via Twitter sein eigenes Befinden und dasjenige des Teams mit. Spasseshalber meinte er noch, dass er auch von unterwegs twittern wolle – das konnte man ihm aber in letzter Minute noch ausreden. So liess er sein Handy im Rucksack und trabte ohne überflüssiges Gewicht locker und leicht richtung Mürren davon.
Seine Bescheidenheit musste er im Ziel richtiggehend büssen. Weil Thomas viel schneller als angekündigt den Zielbogen in Mürren durchschritt, wurde aus dem geplanten gemeinsamen Einlauf des Teams nichts. So blieb Zeit, anderen Teams beim Zieleinlauf zuzuschauen, sich im Isostar-Zelt ausgiebig zu verpflegen und sich die eine oder andere hämische Bemerkung für den infernalen Twitter-Eintrag zurechtzulegen.
Am Ende hat es mit dem Zielfoto dann doch noch geklappt:

Und kaum kriegte Thomas seinen Rucksack überreicht, zückte er auch schon sein Smartphone, um seinen Followers via Twitter mitzuteilen: «inferno triathlon geschafft… mit rang 100 und zwackenden waden gefinisht. hat spass gemacht.»
Und apropos zwackende Waden. Das coolste Bild wollen wir den FIT for LIFE-LeserINNEN natürlich nicht vorenthalten. Vielleicht spornt es sie ja an, sich bei der nächsten FIT for LIFE-Verlosung zu melden und mit etwas Glück einen Startplatz zu gewinnen:

Das ISOSTAR/FIT for LIFE-Leserteam in der animierten Bildergallerie:
Weiterführende Links:
Homepage Inferno
Webseite ISOSTAR
Rennbericht im Sportaktuell vom 22. August 2009
Twitter-Account Thomas Baggenstos
Das FIT for LIFE-Leserteam am Inferno 2009 und dieser Blog wurde ermöglich von ISOSTAR – Sportnutrition und Ernährungshersteller der Firma Wander AG.













