Thömus Veloblog aus Giverola # 3
Thömu Wyss
Spinning und Lauftraining statt Velofahren
Läck, da habe ich mich im letzten Blog mit dem tollen Wetter ja gewaltig aus dem Fenster gelehnt. Mit den gestrigen drei Reisecars sind neben bleichen Radlerwaden wohl auch noch die restlichen kalten Winterwinde aus der Schweiz mit nach Giverola gereist. Seit gestern stürmt es ununterbrochen, und es ist viel zu gefährlich, aufs Rennrad zu steigen. Viel zu gross ist das Sturzrisiko aufgrund der Böen und der schmierigen Strassen.
Schlechtwetterprogramm ist somit angesagt, das heisst: ausgiebig «zmörgelen», sich entweder fürs Spinning einschreiben oder ein geführtes Lauftraining in verschiedenen Stärkeklassen absolvieren.
Und da am Sonntag das Hallenbad in Tossa geschlossen ist, entfällt die Möglichkeit auf ein regenerierendes Schwimmtraining. Das 14 Grad kalte 25-m-Aussenbecken ist nur den härtesten der eisigen Ironmänner und -ladies vorbehalten. So bleibt genügend Zeit, sich in der Garage die teuren, tollen Rennmaschinen mit den neusten Laufrädern zu bewundern und sich den oder die dazugehörende RadlerIn vorzustellen.
Keine Anzeichen von Rezession, vielmehr gönnt sich der eine oder andere Athlet wohl zurecht ein neues Rad. Es macht Freude und motiviert ungemein, mit gutem Material zu trainieren. Und es gibt ein paar Athleten, die sich aufgrund der eingeführten Kurzarbeit in ihrer Bude höhere Trainingsumfänge auferlegt haben und sich für einen Langdistanztriathlon (Inferno oder Ironman) angemeldet haben. Im Sport wie im richtigen Leben gilt es, das Positive aus dem Negativen herauszunehmen. «Always look on the bright site of life!»













Tja, Thömu. Dafür wird jetzt bei uns das Wetter immer besser. Wenigstens halbtageweise. Für länger reichts noch nicht, das wäre ja auch blöd, denn dann wirds langweilig! Ich hoffe du hast eine gute Zeit trotz Wetterkapriolen und Herumirren im Hinterland. Bis bald und ich wünsche dir eine gute Zeit. Grüsse, Claude.