Die Reiseroute

Marius Stahlberger

Thailand - Laos - Thailand in 11 Wochen

Von Bangkok Richtung Norden

Die genauen Tagesetappen sind in den Blogs beschrieben.

Zum Start nahmen wir für einige Kilometer einen Zug aus Bangkok raus und fuhren auf verkehrsberuhigten Strassen los. Das ist sehr zu empfehlen!

Von Kaeng Khoi über Chai Badan, Wichianburi nach Chum Saeng war alles flach und wir fuhren bei wenig Verkehr nur auf Nebenstrassen. Wegen heftigem Gegenwind nahmen wir anschliessend bis Phitsanulok den Zug.

Von Phitsanulok lohnt sich ein Ausflug zu den Tempelruinen von Sukhothai. Von da an geht’s Richtung Chiang Mai erstmals über einen Passe, der herrlich zu fahren ist (zwischen Sukhotai und Thoen).

In die Stadt Chiang Mai rein fuhren wir mehrere Kilometer durch eine wunderschöne, uralte Allee.

Thailands Norden

Von Chiang Mai aus Richtung burmesische Grenze gibt es verschiedene Möglichkeiten für tolle Pässefahrten, die jedoch sehr anstrengend sein können. Der Grenze entlang Richtung Mae Hong Son ist etwas vom Schönsten, das man in Thailand fahren kann! Kein Verkehr, super Strasse, abwechslungsreiche Landschaft.
Ab Thaton sind wir mit dem Boot auf dem Me Kok River nach Chiang Rai getuckert. Das ist eine der schönsten Flussfahrten Thailands, sehr zu empfehlen. Von Chiang Rai ist es in zwei Tagesetappen nicht mehr weit bis zum Grenzübergang nach Chiang Khong.

Laos

Von Chiang Khong setzt man mit der Fähre über die Grenze. In der laotischen Grenzstadt Houay Say erhält man das Visum problemlos. Von da ging es für während 6 Stunden Bootsfahrt auf dem Mekong weiter nach Pak Beng. Von Pak Beng nach – Udomxai braucht man 2 Tage durch eine der ärmsten Regionen der Welt. Nackte Kinder, kein fliessend Wasser, nur einige Stunden Strom. Kein Verkehr, alles freundliche Menschen. Von Udomxai geht’s in zwei Tagen bis nach Luang Prabang, über teils sehr schöne Passstrassen.

Nach Luang Prabang wird es richtig anstrengend. Bergankunft bei Sonnenuntergang in Kiou Ka Chau. Dort halten alle Velofahrer, die Gasthäuser sind regelrecht auf Velotouristen eingestellt.

In 5 Etappen fuhen wir bis nach Vientiane, wo wir über die «Friendship Bridge» nach Nong Khai zurück in Thailand kamen.

Thailands Süden:

Die ersten beiden Etappen im Süden fuhren wir von Bang Saphan nach Chumphon und haben einsame, wunderschöne Strände entdeckt. Von Chumphon fuhren wir mit der Fähre zur Taucherinsel Ko Tao. Hier stellen wir die Velos in die Ecke und montieren dafür die Taucherausrüstung. Über Ko Samui (was wir nicht empfehlen können) ging es mit dem Schiff zurück aufs Festland. Von Surat Thani über Khanom nach Sichon. Da entdeckten wir kleine, untouristische Strandorte, Fischerdörfer und – dank einer ungewollten Sackgasse – verlassenste Strände Thailands.

Um von der Ost- zu Westküste zu wechseln, nahmen wir den Bus von Nakhon Si Thammarat nach Krabi. Eine sinnvolle Möglichkeit für Velofahrende konnten wir nicht herausfinden.

Krabi – Ban Tha Len – Laem Sak – Phangnga: Wunderschöne Nebenstrassen. In Ban Tha Len ist Seakajaking in den Mangrovenwäldern ein absolutes Highlight. In Phangnga ist ein Ausflug mit einem Longtailboot zur «James Bond Island» eine nette Abwechslung.

Ruhige Strandferien in Khao Lak können wir empfehlen. Zum Abschluss übernachteten wir im Khao Sok National Park, wo man tolle Trekking-Touren im Dschungel machen kann. Von Surat Thani kann man gemütlich mit dem Nachtzug nach Bangkok zurück.

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